28. Juli 2026
Meine Jugend in 100 Songs
100 Songs aus meinen echten Last.fm-Scrobbles von 2009 bis 2013 — kein Nostalgie-Algorithmus, sondern genau das, was damals wirklich auf meinem iPod, PC und in Winamp lief.

Ich hatte schon in „Vom Pop-Punk zum Metalcore" beschrieben, wie sich mein Musikgeschmack über 17 Jahre entwickelt hat. Aber ein Zeitraum darin hat mich nicht mehr losgelassen: 2009 bis 2013. Die Jahre, in denen alles angefangen hat.
Also habe ich mir noch mal genau diesen Ausschnitt aus meinen Last.fm-Scrobbles rausgezogen und daraus eine Playlist gebaut — 100 Songs, keine Kuratierung im Nachhinein, keine „das hätte ich damals cool gefunden"-Auswahl. Einfach das, was die Daten hergegeben haben. Keine Nostalgie-Playlist von Spotify, sondern das, was wirklich auf meinem iPod, PC und in Winamp lief.
Der Anfang: Alles, was im Radio lief
2009 war noch kein Genre, sondern ein Sammelsurium. Eminem und Rihanna mit „Love The Way You Lie", dazwischen Katy Perry und Chris Brown. Kein roter Faden, einfach alles, was gerade lief und irgendwie hängen blieb. Rückblickend fast schon lustig, wie wenig das mit dem zu tun hatte, was danach kam.

Weihnachten 2012 — mittendrin in dieser Playlist.
Der Umschwung: Pop-Punk und die ersten harten Kanten
Dann kippte es. Green Day mit „Boulevard of Broken Dreams" und „American Idiot", Billy Talent, Oasis' „Wonderwall", blink-182 — der Soundtrack einer ganzen Alterskohorte, klar, aber für mich eben auch persönlich. Und mittendrin die ersten Songs, die schon in Richtung Metalcore zeigten: A Day To Remember mit gleich mehreren Tracks — „I'm Made Of Wax, Larry, What Are You Made Of?", „Have Faith In Me", „Monument", „All I Want". Dazu Silverstein, Rise Against, System Of A Downs „Chop Suey!". Man merkt an der Playlist fast, wie sich die Waage langsam neigt.

Januar 2013 — falls noch Zweifel bestehen, wer damals #1 war.
Warum das keine Nostalgie-Playlist ist
Der Unterschied zu einer generierten „Deine Jugend"-Playlist ist der Grund, warum mir das wichtig war: Hier steckt kein Algorithmus dahinter, der mir sagt, was 2009–2013 angeblich populär war. Das sind meine echten Scrobbles — inklusive der Songs, die mir heute vielleicht peinlich sind (ja, Yeah 3x ist dabei), und ohne die Songs, die ich zwar mochte, aber damals noch nicht auf dem Schirm hatte.

Juli 2013 — das Ende der Zeitspanne, die diese Playlist abdeckt.
Fazit
Aus dem Wirrwarr von 2009 wurde bis 2013 eine klare Richtung — der Pop-Punk-Einschlag aus meiner Musikreise, nur diesmal Song für Song nachvollziehbar statt als Jahresübersicht. Wer wissen will, wie sich das angehört hat, bekommt hier die volle Playlist statt einer Zusammenfassung.
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